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C.Y.L. Pharmazeutika GmbH
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Forschungsfeld

C.Y.L. Pharmazeutika wurde gegründet, um KARAL® (zerstörende Wirkung auf maligne Tumore) zum Arzneimittel weiterzuentwickeln.

Wirkstoffe

CYL beschäftigt sich vor allem mit der Wirkung spezieller Wirkstoffe, die in der Medizin bereits bekannt sind, aber als Kombination in dieser Form noch nicht erforscht und eingesetzt wurden.

Es handelt sich dabei um die Wirkstoffe:

  • Alpha-Ketoglutarsäure (AKG)
  • 5-Hydroxymethyl-Furfural (5-HMF)
  • N-Acetyl-Seleno-L-Methionin (NASeLM)
  • N-Acetyl-L-Methionine (NALM)


Aufgrund der hohen Anforderungen (= Pharma Qualität) im Bereich unserer pharmazeutischen Produkte werden die Rohstoffe für die Arzneimittel von einem internationalen renommierten Hersteller produziert.

Obwohl Produkte aus dem Bereich diätetische Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel eine nicht so hohe Qualität (= Lebensmittel Qualität) aufweisen müssten, werden alle Produkte über diesen Hersteller bezogen. Dadurch ergibt sich eine gesicherte hohe Qualität für alle von uns hergestellten Produkte.

Formel Alpha-Ketoglutarsäure

Formel 5 Hydroxy-methyl-furfural

Alpha-Ketoglutarsäure (AKG)

AKG gehört chemisch gesehen zu den sogenannten Alpha-Ketosäuren und ist eine Verbindung, die aus fünf Kohlenstoffatomen (C), sechs Wasserstoffatomen (H) sowie fünf Sauerstoffatomen (O) besteht.

Der menschliche Körper produziert täglich bis zu zwei Kilogramm dieses Stoffes selbst. Somit ist eine hohe Dosierung (im Gramm-Bereich) möglich.

Im Gegensatz zu Vitaminpräparaten (Tabletten etc.), kann der Körper größere Mengen problemlos aufnehmen.

Neben der zentralen Rolle bei der Energiegewinnung in der Zelle besitzt die AKG antioxidative Eigenschaften um freie Radikale (ROS,RNS), welche im Körper Schäden an Proteinen, Nukleinsäuren (RNA, DNA) und Lipiden verursachen können abzubauen. AKG kann vor allem mit reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), wie H2O2 direkt reagieren.

AKG ist somit ein Bestandteil des menschlichen Organismus und erfüllt eine Reihe von Aufgaben, von denen drei besonders hervorgehoben und daher kurz beschrieben werden sollen.

AKG im Citratzyklus

Im Citratzyklus (Cit) fällt AKG täglich mit einer Menge von 1,5 - 2,0 kg an, wird aber sofort weiter umgesetzt zu Bernsteinsäure, die ebenfalls Bestandteil des Citratzyklus ist. Bei den Umsetzungen bleiben die einzelnen Verbindungen an einen Enzymkomplex gebunden, an dem sie immer weiter verstoffwechselt werden, bis die Startsubstanz des Cit wieder erreicht wird.
Bei der Umsetzung der AKG zu Bernsteinsäure, welche nur noch vier C-Atome enthält, wird Wasserstoff über NADP in die Atmungskette übertragen, wo dieser über eine Reihe von Teilschritten mit dem Atemsauerstoff zu Wasser vereinigt wird. Im Cit wird weiterhin Energie chemische gebunden in Form von Adenosintriphosphat bereitgestellt.

AKG ist daher im Cit ein wichtiges Produkt zur Energiegewinnung und Sauerstoffverwertung in den Zellen.

AKG in der Kollagensynthese

Anhand energieabhängiger Reaktionen der Muskelarbeit (Hochleistungssport) ist diese Eigenschaft zu sehen.
Kollagen ist eine überall im Körper anzutreffende Substanz, die in Sehnen, im Bindegewebe, in der Haut und auch im Zahnfleisch eine wichtige Funktion ausübt.
Zur Bildung von Kollagen muss in zwei Eiweißbausteine des Kollagens, nämlich in die Aminosäuren Prolin und Lysin, je ein Sauerstoffatom eingebaut werden.
Zum Ablaufen dieser Reaktion sind im Organismus Ascorbinsäure, AKG, O2, ATP sowie Spuren von Eisen und Magnesium erforderlich.

AKG in der Kollagensynthese

AKG in der Glutaminsäuresynthese

Wird dem Organismus mit der Nahrung zuwenig Glutaminsäure (Glu) zugeführt, so kann AKG zum Aufbau dieser lebensnotwendigen Aminosäure herangezogen werden.
Diese Reaktionen spielen sich so ab, dass die AKG nie frei im Cytosol vorkommt, sondern immer in Bindung an einen Enzymkomplex verbleibt. Soll AKG eine zusätzliche Wirkung entfalten, so muss sie von außen zugeführt werden. Es wird außerdem von der radikalfangenden Eigenschaft der AKG gebrauch gemacht.

5-Hydroxy-methyl-furfural (5-HMF)

5-HMF besteht chemisch gesehen aus 6 C-Atomen, 6 H-Atomen und 3 O-Atomen. Seine Summenformel lautet: C6H6O3.

5-HMF ist eine Substanz, die bei der Erhitzung von Zucker entsteht und als die sogenannte Maillard-Reaktion bekannt ist. Diese Reaktion, welche sich in einer Braunfärbung zeigt, ist charakteristisch für die Koch- und Brataromen von Lebensmitteln.

5-HMF ist ein erfrischender und belebender Wirkstoff, der in natürlicher Form in ziemlich hohen Mengen in Fruchtsäften, Milch, Zucker, Wein und Honig etc. vorkommt.

5-HMF hat aufgrund seiner chemischen Struktur eine starke radikalfangende Wirkung.

5-HMF ist in der Lage in einer enzymunabhängigen Reaktion Ammoniak und freie Amine zu binden, die für den Abtransport von in der Zelle vermehrt anfallender AKG benötigt werden. Zusätzlich wird dem 5-HMF eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.

Selen

Selen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und Bestandteil von 21. Aminosäuren.

Als Selenocystein ist es ein aktives Zentrum zur Bildung bestimmter Enzyme wie Glutathionperoxidase (GSH-Px), die für die Funktion aller Zellen notwendig ist. Selenocystein ermöglicht essenziellen Enzymen, effizient zu funktionieren, wobei derzeit etwa 25 Selenoproteine im menschlichen Genom gefunden wurden.

Selen wird zur guten Bioverfügbarkeit oft als Seleno L-Methionin (SeLM), oder in chemisch stabiler Form als N-acetylseleno L-Methionin (NASeLM) angeboten. Diese Form kann einfach in den wirksameren Enzymbildner Selenocystein umgewandelt werden.

Eine Vielzahl von Krankheiten, darunter auch Krebs, führen aufgrund ihres Einflusses zu einem Selenmangel. Die Beigabe von Selen in einer bioverfügbaren Form kann daher zu einer Verbesserung der Regulierung des Enzym-Systems beitragen und Heilungsverläufe positiv beeinflussen.

Selen ist ebenfalls ein Antioxidans. So beeinflusst es das Glutathionperoxidase-System (GSH-Px).

GSH-Px zerstört Peroxide (radikale Sauerstoffspezies, ROS) während des normalen Fettstoffwechsels. Wenn diese Peroxide in der Zelle bleiben, beeinflussen sie die Zellmembran sowie die Nukleotide in den Mitochondrien. Ein Schutz der Zellmembrane basiert auf der Beseitigung von Hydroxyl- und Peroxid-Radikalen.

Durch die Enzymaktivitäten von Selen kommt es zu einer Stimulation der Immunabwehr und der Mikrozirkulation, dadurch werden kanzerogene Enzyme gehemmt und die Funktion von neutrophilen Granulozyten gefördert.
Obwohl Selen ein essenzielles Spurenelement ist, ist es bei einer Übersupplementierung im Körper toxisch.

Methionin

Methionin in Form von L-Methionin ist eine essentielle Aminosäure, die im Körper nicht synthetisiert wird und daher zugeführt werden muss. Da es schlecht resorbiert und rasch katabolisiert, wird es in Form von N-Acetyl-L-Methionin (NALM) angeboten. L-Methionin ist eine Vorstufe von L-Cystein.
NALM wird im Körper zu L-Methionin abgebaut. L-Methionin beeinflusst normale biologische Prozesse wie enzymatische Methylierungen, Pyrimidin-, Protein-und Polyamin-Synthese, etc..

In der Pharmakologie wird L-Methionin im Prinzip als Lieferant von Schwefel gesehen, welcher die Bildung von Ammoniak reguliert und zu Ammoniak-freiem Urin führt.
Methionin im Stoffwechsel dient als Methyl-Geber (-CH3) und spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Biosynthese von Cystein, welches u.a. für die Aktivierung von Enzymen verantwortlich ist.

Selen ist auch ein Antioxidans. Dabei wird das auf enzymatischer Basis arbeitende Antioxidant in Kombination mit Folsäure und Vitamin B-Komplexen eingesetzt.
Jüngste Untersuchungen zeigen, dass Methionin selbst durch seinen Schwefel Freie Radikal Aktivitäten entfaltet und Chelat-Fähigkeiten besitzt.

Selen hat auch eine antitoxische Wirkung. So kann L-Methionin gegen die toxische Wirkung von Hepatotoxinen, wie Paracetamol schützen.


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